Friedrich von Schiller

Johann Christoph Friedrich von Schiller (* 10. November 1759 in Marbach am Neckar, Württemberg; † 9. Mai 1805 in Weimar), 1802 geadelt, war ein deutscher Dichter, Philosoph und Historiker. Er gilt als der bedeutendste deutsche Dramatiker. Viele seiner Theaterstücke gehören zum Standardrepertoire der deutschsprachigen Theater. Auch als Lyriker war er erfolgreich: Seine Gedankenlyrik wurde exemplarisch, seine Balladen zählen zu den beliebtesten deutschen Gedichten.
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Friedrich Schiller hat die laengste, krisenreichste und produktivste Zeit seines Lebens in Jena verbracht. 1789 zum Professor fuer Geschichte berufen, fand der Sturmer und Draenger nach sechs Jahren unsteter Wanderschaft in der Saalestadt einen Ort der Besinnung. Hier heiratete er Charlotte von Lengefeld, schrieb seine "Geschichte des Dreissigjaehrigen Krieges", gab die "Horen" heraus und rang der jaeh ausbrechenden Krankheit den "Wallenstein" ab. Ein Jahrzehnt der Wandlung, verbunden mit Schillers schwieriger Annaeherung an seinen Gegenpol - Goethe. Von alledem erzaehlt der Film in poetisch dichten Bildern.

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Kurze Zusammenfassung des Inhalts von
"Die Räuber" von Friedrich Schiller

Sehr einfach gemacht

Es wurden ein paar Szenen weggelassen




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"Die Räuber"

Teil 1 der Voraufführung des Musicals "Die Räuber" nach dem Drama von Friedrich Schiller vom Oktober 2009. Bela Fischer ist Komponist und Dr. Bernd Waldmann ist Librettist des Stückes. Herr Waldmann war gleichzeitig Regisseur. Live-Mitschnitt der Premiere. Aufführungsrechte liegen noch bei den beiden Herren, siehe Musical Partners, dr-waldmann.de! Alle Mitwirkenden sind Laiendarsteller. Solisten in der Reihenfolge des Auftritts: Bernd Roth, Christopher Abb, Sabrina Reinhardt, Manfred Roth, Jennifer GebhardtTeil 1 der Voraufführung des Musicals "Die Räuber" nach dem Drama von Friedrich Schiller vom Oktober 2009. Bela Fischer ist Komponist und Dr. Bernd Waldmann ist Librettist des Stückes. Herr Waldmann war gleichzeitig Regisseur. Live-Mitschnitt der Premiere. Aufführungsrechte liegen noch bei den beiden Herren, siehe Musical Partners, dr-waldmann.de! Alle Mitwirkenden sind Laiendarsteller. Solisten in der Reihenfolge des Auftritts: Bernd Roth, Christopher Abb, Sabrina Reinhardt, Manfred Roth, Jennifer Gebhardt....



Die Räuber wurden in Mannheim Ur-Aufgeführt in Abwesenheit von Schiller!

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"DIE RÄUBER"

(Friedrich von Schiller (Text))


Zusammenfassung:

Maximilian von Moor ist Vater zweier Söhne: Franz und Karl. Franz, von Natur aus hässlich, wurde in seiner Kindheit vernachlässigt und hat als Zweitgeborener kein Anrecht auf das Erbe. Karl dagegen war immer des Vaters Lieblingssohn, führte dann aber als Student in Leipzig ein recht leichtsinniges und ungezügeltes Studentenleben und verstrickte sich in Schulden, bevor er Besserung gelobte und seinem Vater einen Brief schrieb, mit dem er seinen Wunsch um Vergebung zum Ausdruck brachte.

Hier nun setzt die Handlung der Tragödie ein. Der eifersüchtige Franz ersetzt den Brief des Bruders durch einen eigenen: Er liest seinem Vater einen angeblich von einem Korrespondenten aus Leipzig geschriebenen Text vor, der Karl als Frauenschänder, Mörder und Banditen hinstellt. Darüber ist der Vater so entsetzt, dass er sich von Franz überreden lässt, Karl zu verbannen und zu enterben.

Karl, der sich eine Versöhnung erhofft hatte, ist daraufhin so verzweifelt, dass er sich zum Anführer einer von seinen Freunden gegründeten Räuberbande wählen lässt, die er aus seiner idealistischen Sicht für ehrenvoll hält, da sie sich für die Schwächeren einsetzt. Innerhalb dieser Bande entstehen jedoch Spannungen, die vor allem von dem aus reinem Vergnügen mordenden und schändenden Moritz Spiegelberg ausgehen. Karl gerät immer tiefer in einen Teufelskreis von Unrecht und Gewalt, der ihm den Weg zurück ins bürgerliche Leben versperrt, und schwört seinen Räubern schließlich ewige Treue. Als seinetwegen aber auch Unschuldige ums Leben kommen und als Karl durch einen Neuankömmling, Kosinsky, an seine geliebte Braut Amalia erinnert wird, beschließt er, unerkannt noch einmal in sein Vaterhaus zurückzukehren.

Inzwischen hat es Franz geschafft, seinem Vater mit Hilfe einer weiteren intriganten Lüge über den „verlorenen Sohn“ das Herz zu brechen und sich zum neuen Herrn über Schloss Moor zu machen. Machtbesessen und lüstern versucht er wiederholt, Amalia für sich zu gewinnen. Die jedoch widersteht seinen dreisten Avancen und hält weiter mutig zu ihrem Verlobten. Verkleidet betritt Karl das Schloss, durchschaut die Zusammenhänge seines Niedergangs und erfährt, dass ihn Amalia – die ihn nicht erkennt – immer noch liebt.

Als Franz errät, wer unter der Verkleidung steckt, flieht Karl aus dem Schloss und trifft zufällig auf den tot geglaubten Vater, der in einem Hungerturm dahinvegetiert und seinen Lieblingssohn nicht wiedererkennt. Empört schickt Karl seine Räuber los, um das Schloss zu stürmen und den verhassten Bruder Franz festzunehmen. Der allerdings entzieht sich im letzten Moment der gerechten Strafe durch Selbstmord. Die Räuber nehmen Amalia gefangen und bringen sie zu Karl, der sich jetzt, verzweifelt über den Lauf der Dinge, als Räuberhauptmann zu erkennen gibt. Das versetzt seinem Vater den Todesstoß. Auch Amalia ist entsetzt, hält aber trotz allem an ihrer Liebe zu Karl fest. Durch den unverbrüchlichen Eid, der ihn an seine Räuber bindet, ist es Karl jedoch nicht möglich, zu ihr zurückzukehren. Amalia will ohne ihn aber nicht mehr weiterleben und bittet ihn, sie zu töten. Karl tut ihr diesen letzten Gefallen und ersticht sie, nach einiger Überwindung. Er sieht ein, „dass zwei Menschen wie ich den ganzen Bau der sittlichen Welt zugrunde richten würden“, und beschließt, sich der Justiz auszuliefern.

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